Montag, 4. Januar 2010
















So offensiv?

Wenn man Menschen für Jesus gewinnen möchte kann man viele Wege beschreiten. Einige sind die eher stillen, im Verborgenen stattfindenden Missionsaktivitäten. Diese haben schon viele Menschen zum Herrn geführt und es ist gut, dass es sie gibt. Allerdings kann man damit zumeist nur wenige Menschen mit dem Evangelium erreichen. Es gibt deshalb auch recht spektakuläre Dinge die man tun kann, die erhebliches Aufsehen erregen und für Gesprächsstoff sorgen. Wie zum Beispiel Plakataktionen...



Es ist schon ein tolles Ereignis wenn eines Morgens plötzlich überall auf den Strassen Plakate hängen und den Menschen den Namen Jesus verkündigen. Viele haben sich noch nie ernsthaft mit dem christlichen Glauben beschäftigt und dann sehen sie plötzlich sowas...

Die Reaktionen reichen von Verwunderung bis zur Fassungslosigkeit; von offener Ablehnung bis zur vollen Zustimmung. Die Aufmerksamkeit der Bevölkerung ist jedenfalls garantiert und man wird darüber reden.



Es ist deshalb schade, dass diese tolle Möglichkeit bislang noch zu wenig genutzt wird. Dabei kann eine gut gemachte Plakatierung nicht nur Tausende, sondern Zehntausende Menschen erreichen. Es ist eine regelrechte Massenevangelisation! Bedenkt man dann noch den vergleichsweise geringen Aufwand, ist diese Variante besonders interessant...



Welche Möglichkeiten?



Am häufigsten wird man in Deutschland christliche Plakate in Schaukästen christlicher Kirchen und Gemeinden vorfinden. Das wird schon lange genutzt und ist sicher eine gute Möglichkeit, den Gottesdienstbesuchern bzw. Mitgliedern der Gemeinde ein mutmachendes Wort mit auf den Weg zu geben. Menschen, die dem christlichen Glauben fern stehen, werden damit jedoch kaum erreicht. Besser sind da schon Schaukästen auf Bahnhöfen oder anderen Stellen, wo sie von der Laufkundschaft noch wahrgenommen werden. In einigen größeren Städten wird davon auch rege Gebrauch gemacht.

Als klassische Plakatmission kann man wohl die Plakatierungen an Litfaßsäulen betrachten, die auf vorbeilaufende Passanten abzielen. Seit etwa den 60-iger Jahren wird diese Möglichkeit genutzt. Die Litfaßsäulen von heute befinden sich meist im Besitz von Werbeagenturen, die sich die Bereitstellung zumTeil hoch bezahlen lassen...



Neue Wege...

Es ist deshalb seit einigen Jahren vermehrt versucht worden, durch Plakate an Staßenlaternen, die auf Hartfaserplatten aufgeklebt sind, bei möglichst geringem Aufwand soviele Menschen wie möglich zu erreichen. Da man mit ein bisschen Mühe alles selbst erledigen kann, liegen die Kosten wesentlich niedriger, als wenn man eine proffessionelle Firma beauftragen würde. Die Wahrnehmung solcher Plakate, wenn man eine Straße förmlich "zupflastert", ist ohnehin weit größer, als an einer Litfaßsäule oder einem abgelegenen Schaukasten.


Aller Anfang ist schwierig...

Am Anfang mag der Aufwand zunächst beträchtlich anmuten, er ist es aber nicht. Wenn man die erste Aktion gemacht hat und man einmal weiß wie´s geht wird es zusehends einfacher. Und die Arbeit wird viel Freude bereiten...

Die Regelungen die zu beachten sind, sind von Stadt zu Stadt recht unterschiedlich - dazu später mehr. Als erstes braucht man eine gute Botschaft auf einem Plakat...Und das ist in Deutschland leider ein Problem. Das Angebot an Missionsplakaten ist nicht sehr groß. Am ehesten wird man bei kleineren Formaten (Format A3) fündig, die sich aber nur zum Aushang in Schaukästen oder geschlossenen Räumen eignen.

Leider fehlt es hingegen an großformatigen Plakaten (Format A1), die die für Strassenplakatierungen notwendige Lesbarkeit aufweisen. Dies ist sehr wichtig, denn ein fahrendes Auto ist schnell an einem Plakat vorbeigefahren und viel Zeit zum Lesen bleibt nicht. Deshalb sollte ein Slogan nur aus wenigen Worten bestehen. Werbeexperten sehen darin die beste und auch nachhaltigste Wirkung. Zudem ist wichtig, dass man keine "Kirchensprache" verwendet, die von den Menschen heute nicht mehr verstanden wird. Das Wissen um geistliche Dinge ist in der Bevölkerung sehr gering, das muß man bedenken.

Das wichtigste aber ist, dass der Name "Jesus" im Mittelpunkt steht!

Wir haben es oft erlebt, wie sich die Gemüter bei diesem Namen erhitzten. Hängt man ein Plakat auf, dass eine unverfängliche Aussage hat, vielleicht sogar eine unklare und unverständliche Aussage, dann werden solche Plakate meist nur gering oder gar nicht durch Vandalismus geschädigt, weil sie schlicht nicht beachtet werden. Je deutlicher man aber auf den Herrn Jesus verweist, desto mehr nehmen die Angriffe zu, dann beachtet man sie. Man merkt, wie sehr dieser Name aufwühlt und dass man damit offenbar genau an der richtigen Stelle ansetzt.

Auf Grund dieses Mangels an vorhandenen Plakaten ist es sinnvoll sich zu überlegen, ob man selbst welche drucken lässt. Das ist gar nicht so teuer. Auch gibt es preiswerte Alternativen für kleinere Plakatierungen, z.B. in dem man einfach welche im Großformat kopieren lässt.




Anfertigung von Missionsplakaten



Bestellen oder selbst drucken?

Zuerst müsst ihr euch überlegen ob ihr Plakate von einem Verlag beziehen wollt oder ob ihr sie selbst drucken lasst.

Im ersten Fall gibt´s einige Anbieter bei denen man kostenlos bestellen kann. Adressen findet ihr in der linken Spalte unter "Bezugsquellen". Das Material wird oft kostenlos abgegeben.

Wenn ihr selbst drucken lassen wollt gibt´s einiges zu beachten. Wichtig istimmer die Lesbarkeit. Wenn ihr mal aufmerksam durch die Strassen fahrt und die Plakate anschaut die da so rumhängen werdet ihr schnell feststellen, dass die Texte oft kaum lesbar sind. Entweder sind die Buchstaben zu klein oder die Texte zu lang und/oder die Plakate sind überladen. Man kann sie oftmals selbst in wenigen Metern Entfernung kaum lesen, geschweige denn, dass das vom fahrenden Auto aus möglich wäre. Deshalb sind folgende Grundsätze sehr wichtig:

1. Die Plakate sollten großformatig sein, möglichst A1

2. Verwendet kurze und eingängige Slogans die sich leicht beim Leser einprägen

3. Verwendet nur große, gut lesbare Buchstaben ohne irgendwelche Verzierungen, das beeinträchtigt nur die Lesbarkeit

4. Verzichtet auf alles was irgendwie von der Aussage ablenken könnte. Nicht das Design selbst ist wichtig, sondern die Aussage!

5. Achtet darauf, dass die Grundfarbe im Kontrast zum späteren Aushangort des Plakates steht. Wenn ihr die Farbe grün nehmt und das Plakat vor grünen Sträuchern oder Bäumen aufhängt, fällt dieses Plakat nicht auf. Die Farbe Rot hingegen hebt sich von der Landschaft viel besser ab.

6. Wichtig ist auch ein starker Kontrast der Buchstaben zur Grundfarbe. Je stärker, desto besser. (z.B. dunkelroter Grund mir weißen Buchstaben)



Erstellt die Datei am besten mit einem guten Programm im PDF-Format. Ihr könnt diese Datei dann gleich per Mail an die Druckerei senden.

Es gibt eine Vielzahl von Druckereien die ihre Dienste anbieten, gerade auch im Internet. Hier lohnt der Vergleich, denn die Unterschiede können erheblich sein. Im Internet kann man gleich online bestellen. Gebt die Größe ein und die Menge. Hier gilt: Je mehr bestellt wird, desto geringer fällt der Stückpreis aus. Teuer sind immer die Einrichtungskosten. Ob man dann allerdings nur 20 oder gleich 500 Stück drucken lässt macht keinen großen Unterschied. Deshalb ist es sinnvoll größere Auflagen zu drucken und die überschüssigen Plakate an andere Interessenten abzugeben.

Als Papier solltet ihr sogenanntes Affichenpapier verwenden. Es besitzt hervorragende Eigenschaften und ist als Plakatpapier heute Standart. Außerdem ist die Rückseite für ein besseres Aufkleben präpariert.



Eine weitere einfache und preiswerte Möglichkeit an Plakate zu kommen sind schlichte A1 Kopien. In jedem besseren Copy-Shop sollte es einen solchen Kopierer geben und ihr könnt für ein paar Euro schon ordentlich was machen lassen. Gerade bei geringen Stückzahlen ist das lohnend, weil die teuren Einrichtungskosten entfallen. Wenn ihr also nur 20 Plakate mit einem bestimmten Motiv braucht, zahlt ihr weitaus weniger als wenn ihr in eine Druckerei geht. Weiße Buchstaben auf schwarzem Grund. Das ist zwar simpel, aber wirkungsvoll. Und Farbkopien sind natürlich auch möglich.




















Als Plakatträger...


...verwendet man sogenannte Hartfaserplatten. Die kann man z.B. bei Mcposter.com gleich fertig bestellen. Das ist preiswert und optimal für diese Verwendung angepasst. Die Bohrungen sind schon drin. Oder man besorgt sich große Hartfaserplatten und sägt sich diese selbst zurecht. Oftmals werden solche großen Platten als Verpackungsmaterial für beispielsweise Möbel verwendet. Allerdings ist das Sägen nicht ganz einfach und die Angebote der Baumärkte sind ohnehin oft überteuert. Von daher ist es, zumindest nach meiner Erfahrung, das sinnvollste, auf Händler zurückzugreifen die auf sowas spezialisiert sind.

Diese Händler bieten mitunter auch gleich den entsprechenden Leim mit an. Aber hier kann man auch flexibel sein und andere Möglichkeiten in Erwägung ziehen. Wichtig ist nur, dass der Leim auch bei Nässe die Plakate noch hält und dass nichts abrutschen kann. Lasst euch am besten im Fachhandel beraten.



Dann geht´s ans Kleben...

Je nach dem was ihr für einen Leim verwendet, solltet ihr ihn etwa 24 Stunden vorher anrühren, damit er eine Nacht richtig quellen kann. Das ist wichtig, weil er sonst nicht genügend Klebekraft besitzt und später auf den Plakaten Blasen und Falten entstehen können.

Beim Aufkleben streicht ihr dann das Plakat gleichmäßig (!) mit einem breiten Pinsel ein (Malerbürste). Nicht zu dünn und nicht zu dick auftragen! Danach wird es gleich aufgeklebt. Ich lasse es nicht erst einweichen, es geht auch so. Probiert einfach wie´s am Besten geht - es ist nicht schwierig.

Beim Aufkleben darauf achten, dass es einigermaßen gerade sitzt. Danach werden die Luftblasen einfach von innen nach außen ausgestrichen. Perfektion ist hier nicht nötig. Einige Blasen und kleinere Falten werden ohnehin meistens bleiben, vieles verschwindet aber auch noch nach dem Trocknen.



Wenn das alles erledigt ist und die Plakate getrocknet sind, solltet ihr bereits die Kabelbinder in die Plakate einziehen, damit ihr nicht später auf der Strasse im dichten Verkehr damit anfangen müsst. Verwendet werden möglichst große handelsübliche Kabelbinder. Bekommt man im Baumarkt. Man sollte etwas vorsichtig sein bei den Super-Billig-Angeboten, denn manchmal halten die Verschlüsse nicht und die Binder reissen auf. Daher sollte man möglichst zuverlässige Markenprodukte vorziehen. Eine gut geeignete Größe sind übrigens Binder mit einer Länge von ca. 30cm. Optimal ist natürlich eine größere Breite von ca. 7mm. Dünnere gehen aber auch, man zieht sie dann einfach doppelt ein. Das hält übrigens am besten. Metalldrähte solltet ihr nicht verwenden. Einmal sind sie in manchen Orten nicht zulässig (weil sie den Lack an Lichtmasten zerkratzen können), zum anderen ist mit Drähten nicht die Festigkeit zu erreichen, wie mit Kabelbindern. Diese lassen sich sehr fest anziehen und die Plakatträger sind gut gegen Abrutschen und Verdrehen abgesichert.

Ist das alles erledigt, geht es ans Aufhängen...




Genehmigung:



Es ist wichtig zu wissen, dass man nicht einfach unerlaubt plakatieren darf; das kann doch einigen Ärger mit sich bringen. Man sollte also etwa 2 Wochen vorher eine schriftliche Genehmigung bei der Kommune einholen.

Zuständig sind im allgemeinen die Ordnungsämter,manchmal aber auch das Tiefbauamt oder die Straßenverkehrsbehörde.

Im Antrag muss stehen wer verantwortlich ist, die Größe der Plakate, die Anzahl, die Dauer, der Ort und der Inhalt (eine allgemeine Angabe reicht meist aus). Auch eine Kontaktadresse bzw. Telefonnummer soll angegeben werden.

Nun kommt die Frage der Kosten: Für gewöhnlich werden Sondernutzungs - und Verwaltungsgebühren erhoben,die nicht unerheblich sind. Um das zu umgehen gibt es eine einfache Möglichkeit: Tut euch mit einer christlichen Gemeinde oder Kirche zusammen und führt die Aktion sozusagen "unter deren Dach" durch. Ihr meldet die Aktion dann einfach im Namen der Gemeinde an und werdet so oftmals eine teilweise oder vollständige Gebührenbefreiung erhalten. Das funktioniert zwar nicht immer, aber es hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt. Gebt einfach im unteren Teil mittels eines Aufklebers (die Größe könnt ihr frei wählen) eine Einladung in die Gottesdienste der Gemeinde an. Damit habt ihr ein Impressum (das ihr auf dem Plakat sowieso haben müsst) und könnt gleichzeitig Leute einladen. Die Gemeinde muss nicht mehr tun als gewissermaßen ihren Namen zur Verfügung zu stellen und kann dann nur gewinnen. Außerdem ist es dann eine Gemeindeaktion und keine Privataktion, so dass die Behörde darin einen offiziellen "kirchlichen Zweck" sieht, was, wie erwähnt, oft zur Gebührenbefreiung führt. Eine Privataktion ist aber selbstverständlich auch möglich.



Eine Einladung könnte ungefähr so aussehen:



"Herzliche Einladung in die Ev. Gemeinde XXXX

in XXXX, Strasse XXXX Nr.XXXX

Gottesdienst Sonntags 10.00 Uhr

Bibelstunde Freitags 19.00 Uhr"







Hier eine mögliche Formulierung für einen Antrag:



Sehr geehrte Frau XXXX,

wir würden gern in XXXX eine Plakatierung durchführen, hier unser Antrag auf eine Plakatierung:

Wir möchten in XXXX eine Plakatierung durchführen. Innerhalb der Zeit vom 31.08. bis 15.09.09 soll für ca. 14 Tage eine Plakatierung in Zusammenarbeit mit der Christlichen Gemeinde XXXX in XXXX, Strasse XXXX, stattfinden. Die Anzahl beträgt XX Stück. Format A1 mit Bibelspruch und Hinweis auf die Gottesdienste der Gemeinde in XXXX.


Sehr herzlich möchten wir um eine Gebührenbefreiung bitten, da uns nur so eine Durchführung möglich ist.



Mit freundlichen Grüßen





Unterschrift XXXX



Name

Strasse

Ort

Tel.: XXXX


Email: XXXX







Standortauswahl





Dieser Frage solltet ihr einige Aufmerksamkeit widmen, da der Erfolg nicht unwesentlich davon abhängt, wie gut man eure Plakate wahrnimmt. Erfahrungsgemäß werden auf diesem Sektor eine Vielzahl von Fehlern gemacht, die man mit ein bisschen Überlegung eigentlich hätte vermeiden können.

Es ist sinnvoll, ihr fahrt bereits vor Beginn der Plakatierung durch die betreffende Stadt und seht euch nach geeigneten Stellen um. Zur Verwendung kommen Licht - und Telegraphenmasten. Seht nach, wo diejenigen sind, an denen die meisten Menschen vorbei kommen. Es ist z.B. ratsam Ausfallstraßen aufzusuchen, da diese nicht nur ein sehr hohes Verkehrsaufkommen haben, sondern auch weil der Vandalismus in Randlagen erfahrungsgemäß weitaus geringer ist, als in zentralen Lagen.







Folgende Regeln sollten beachtet werden:

1. Plakate möglichst an stark befahrenen Straßen aufhängen, da sie dort natürlich von den meisten Leuten gesehen werden. Gut geeignet sind z.B. Ausfallstraßen.

2. Meidet Stellen, an denen andere Dinge von den Inhalten ablenken können, z.B. Leuchtreklame, viele Verkehrsschilder, Ampelanlagen etc.

3. Hängt nach Möglichkeit mehrere (3-4 Stück) hintereinander auf

4. Auflagen der Behörde müssen beachtet werden

5. Hängt Plakate nicht zu hoch! Manche Plakatierer hängen sie bewußt sehr hoch in der Annahme, dass sie dann besser gesehen werden und auch sicherer vor Vandalismus sind. Es stimmt aber weder das eine noch das andere.Wer ein Plakat abreißen will wird das bei ziemlich jeder Höhe schaffen. Ideal ist es, sie etwa in Augenhöhe eines Autofahrers anzubringen, dann springen sie dem Fahrer regelrecht entgegen.

6. Meidet Straßen mit starken Hell-/Dunkelkontrasten. Hängt sie dort vor allem nicht in den Schatten. Wenn ein Autofahrer an einem sonnigen Tag geblendet wird und dann in ein schattiges Dunkelfeld einfährt, wird er ein dort angebrachtes Plakat kaum sehen. Der Sonnenstand ist überhaupt von Bedeutung; Rückenlicht ist für die Lesbarkeit natürlich weit besser als Gegenlicht.

7. Äußerst wichtig ist, dass die Plakate leicht in Richtung Fahrbahn gedreht sind und die Kabelbinder danach gut festgezogen werden. Am besten ist, ihr richtet sie so aus, dass sie mit der Schrift auf einen Punkt auf der Fahrbahn in etwa 10 - 20m ausgerichtet sind. Denn so zeigt die Schrift genau auf vorbeifahrende Autos. Stimmt dann noch die Höhe fährt das Auto geradewegs darauf zu (besonders wirkungsvoll in leichten Rechtskurven)

8. Wenn möglich vermeidet es allzu aufdringlich zu sein gegenüber den Anliegern. Nicht jeder mag es wenn direkt vor seinem Fenster ein Plakat hängt





Grundsätzliche Verbote:

Was erlaubt und was verboten ist variiert von Stadt zu Stadt. Konkretes teilt man euch im Genehmigungsbescheid mit. Folgendes gilt aber überall:



Es ist generell verboten:

1. Plakate an Bäumen, Verkehrszeichen oder Verkehrsleiteinrichtungen anzubringen

2. Verkehrszeichen, Ampelanlagen etc. zu verdecken

3. Fußgänger oder Autofahrer zu behindern oder die Sicht zu beeinträchtigen.

4. in Kreuzungsbereichen zu plakatieren

5. bei Grundstücksausfahrten die Sicht zu behindern

6. außerhalb geschlossener Ortschaften zu plakatieren

7. reflektierende Plakate anzubringen

8. Plakate so anzubringen, dass sie von selbst abreißen und herunterfallen können. Sie müssen auch einem Sturm Stand halten können (mit ordentlichen Kabelbindern meist kein Problem)





Einige Tipps und Tricks...


1. Kennzeichnet alle Plakatträger! Eskommt leider immer mal wieder vor, dass Werbefirmen die plakatieren, Plakatträger anderer Plakatierer entwenden. Der wirkungsvollste Schutz dagegen ist ein Signum auf der Rückseite. Verwendet dazu einfach eine handelsübliche Farbspraydose und sprayt auf der Rückseite ein unverwechselbares Zeichen wie z.B. eure Initialen auf (groß über die ganze Rückseite, so dass man es auch im Dunkeln noch gut sehen kann). Das schreckt kommerzielle Diebe für gewöhnlich ab, da ja jeder sehen kann wem die Träger gehören.

2. An Stellen, die erfahrungsgemäß einen recht hohen Vandalismus aufweisen, sollte man am ehesten ältere und vielleicht schon verschlissene Plakatträger anbringen. Da sie ohnehin "abgeschrieben" sind ist es ziemlich egal, ob sie zerstört werden. Solche problematischen Stellen sind z.B. Schulen, Schulwege, Bushaltestellen, vor Jugendclubs etc. Grundsätzlich kann man sagen, dass Stellen mit hohem Fußgängerverkehr (also vor allem zentrale Lagen) wesentlich stärker von Vandalismus betroffen sind, als Stellen, die zu Fuß nur schlecht erreichbar sind.

3. Achtet besonders an Stellen wo Autos schnell vorbei fahren darauf, dass die Schrift nicht zu klein und der Spruch nicht zu lang ist

4. Vorsicht während des Plakatierens im Straßenverkehr! Klingt blöd, ich weiß. Aber im Eifer des Gefechts vergisst man allzuschnell die Gefahren um sich herum.

5. Kontrolliert regelmäßig und tauscht beschädigte und herunterhängende Plakate aus - es soll ordentlich aussehen.

6. Heruntergerutschte Plakate solltet ihr bald wieder hochziehen. Erreichen sie den Boden,machen sich die Schnecken darüber her und fressen die Plakate an und zerstören sie (das ist kein Witz!)

7. Nehmt mit Ende der Genehmigung fristgerecht wieder alles ab und lasst nichts zurück.

8. Die Aushangzeit sollte am besten ca. 10-14 Tage betragen, das reicht völlig; danach nimmt der Vandalismus spürbar zu.

9. Bindet nie 2 Plakate zusammen! Man sieht das zwar oft, allerdings ist diese Methode völlig ungeeignet. Die Plakate verformen sich nach einigen Tagen und die Spannung, mit der der Mast umklammert wurde, lässt nach und die Träger rutschen ab





Vandalismus

Mal noch ein Wort zu diesem Thema: Wir haben in Deutschland theoretisch Religionsfreiheit und es ist unser gutes Recht, davon auch Gebrauch zu machen. Leider ist der Gedanke der Religionsfreiheit aber längst nicht in allen Köpfen angekommen...

Ihr werdet es also des öfteren erleben, dass diese Plakataktionen angegriffen werden - unter Umständen sogar sehr massiv. Das gehört heutzutage leider dazu. In welchem Ausmaß das erfolgt ist nicht nur von Stadt zu Stadt ganz unterschiedlich, sondern es spielen auch regionale Einflüße eine erhebliche Rolle. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es Regionen gibt in denen man relativ unbehelligt arbeiten kann, während in anderen Gegenden es nur unter großer Mühe möglich ist eine Aktion auch nur halbwegs ordentlich durchzuführen.

Ihr solltet also nicht erschrecken wenn eure Plakate heruntergerissen, zerknickt, gestohlen oder übersprayt werden. Das ist durchaus normal. Verluste innerhalb ca. 1-2 Wochen die 50% betragen sind der Normalfall. Manchmal kommt es aber auch vor, dass alles zerstört wird. Da hilft nur eins: Sobald als möglich die nächste Aktion durchführen und nicht aufgeben. Oftmals ist es so, dass der stete Tropfen den Stein aushöhlt und die Zerstörungen langsam abnehmen, wenn sich die Bevölkerung erstmal dran gewöhnt hat und solche Glaubensbekundungen in dieser Stadt ein Stück weit zum Alltag gehören.





Hier einige Bezugsquellen:



Süddeutsche Plakatmission

Dieser Verein verfügt über das größte Angebot in Deutschland. Es werden Formate von A4 bis A1 angeboten. Allerdings eignen sich nur einige wenige für die Mission auf der Strasse, viele sind eher für Schaukästen gedacht. Die Plakate werden kostenlos abgegeben.

http://www.plakatmission.de/





Plakatmission Gummersbach

Dieser Plakatdienst beschäftigt sich vorwiegend mit Großflächenplakaten. Es werden aber auch Plakate in anderen Formaten von verschiedenen Anbietern im Shop angeboten.

http://www.c-plakat.de/





Weitere Infos und andere Plakatierer kann man auch hier finden:

http://www.christliche-plakatmission.de/





Eine gute und meiner Meinung nach auch zuverlässige und preiswerte Druckerei ist hier:

http://www.diedruckerei.de/

Weitere Druckereien findet ihr im Internet. Vergleichen lohnt immer!





Plakatträger und Zubehör kann man z.B. hier erwerben:

http://www.mcposter.eu/



















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